Hormoninaktive Hypophysenadenome

Neurochirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Buchfelder

Hormoninaktive Hypophysenadenome

Dieser Gruppe werden alle Hypophysenadenome zugeordnet, die keine Hormone sezernieren bzw. bei typischen klinischen Stigmata aktiver Hypophysentumoren fehlen. Hypophysenadenome wachsen zunächst innerhalb des intrasellären Kompartiments, nachfolgend in Richtung auf die Sehnerven oder den Hypothalamus. Oft werden diese Adenome erst dann diagnostiziert, wenn eine Kompression der Sehbahn oder eine Hypophysenvorderlappeninsuffizienz auftreten.

Grundsätzlich sind alle Hypophysenadenome langsam wachsende Tumoren mit einer entsprechend niedrigen Proliferationsrate, so dass sich die Symptome schleichend entwickeln können. Da zuverlässig wirkende medikamentöse Therapien fehlen, sind die Operationen sowie eine Strahlentherapie bei hormoninaktiven Hypophysenadenomen die einzigen wirksamen Therapieoptionen.

Indikationen zur Operation sind Kontakt zur Sehnervenkreuzung, ein Größenprogress bei Verlaufskontrollen oder Störungen der normalen Hypophysenfunktion in Folge der Kompression der normalen Hypophyse.

 
Informationsbroschüre

Prolaktinom

Akromegalie

Morbus Cushing

 
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Zusammenfassung