Akromegalie / Gigantismus

Neurochirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Buchfelder

Akromegalie und Gigantismus

Ein wachstumshormonsezernierendes Hypophysenadenom führt beim Erwachsenen zur Akromegalie, im Kindesalter zum Gigantismus. Die Vergrößerung der Hände und Füße, sowie die Vergröberung der Gesichtszüge gehen meist sehr langsam voran und werden von den Patienten fast nie, von Familienangehörigen oder dem Hausarzt nur in seltenen Fällen bemerkt.

Zwar können die äußeren Erscheinungen entstellend sein, die aber deutlich erhöhte Sterblichkeit ist im Vergleich zum gesunden Normalkollektiv vor allem durch  Diabetes mellitus und Kardiovasopathie (z.B. Hypertonus, Herzrhythmusstörungen, Aorteklappeninsuffizienz) begründet. Die Operation ist i.d. Regel die Primärtherapie in der Behandlung. Sofern eine Normalisierung der Hormonspiegel nicht gelingt, gibt es zahlreiche medikamentöse Therapieoptionen, die fast immer zu einer Normalisierung der Stoffwechsellage führen.

 
Informationsbroschüre

Prolaktinom

Akromegalie

Morbus Cushing