Epilepsiechirurgische Sprechstunde

Neurochirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Buchfelder

Epilepsiechirurgische Sprechstunde

Es besteht eine enge Kooperation zwischen der Neurochirurgischen Klinik und dem Epilepsiezentrum Erlangen (EZ) an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Seit der Zertifizierung als Epilepsiezentrum der höchsten Versorgungsstufe (Grad IV) Anfang der 90er Jahre liegen an der Neurochirurgischen Klinik umfangreiche Erfahrungen mit sämtlichen operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit therapieresistenter Epilepsie vor.

Diese beinhalten unter anderem:

  • Mikrochirurgische Entfernung definierter, epilepsieauslösender Hirnareale, z.B. eines Hirnlappens (meist des Schläfenlappens) oder selektive Entfernung kleinerer anfallsauslösender Hirnareale wie z.B. im Rahmen der Amygdalo-Hippocampektomie
  • Durchtrennung der Verbindungen zwischen den beiden Hirnhälften („Callosotomie“) bis hin zur Durchtrennung der Leitungsbahnen einer ganzen Hirnhälfte („Hemisphärotomie“) oder von eloquenter Hirnareale („Multiplesubpiale Transsektionen“)
  • Mikrochirurgische Entfernung von anfallsauslösenden Hirnarealen in der Nähe von eloquenten, d.h. funktionell relevanten Bereichen (z.B. Bewegungszentrum, Sprachzentrum, Gedächtniszentrum, Sprach– und Sehbahn) unter Verwendung der Neuronavigation und intraoperativer MRT-Bildgebung
  • Resektionen von epilepsie assoziierter Läsionen (Tumoren, Narben, Kavernomen, Missbildungen) – „Läsionektomien“ mit Neuronavigation und intraoperativer MRT-Bildgebung
  • Rahmenlos- stereotaktische Implantation von Tiefenelektroden, Streifenelektroden oder Elektrodenplatten
  • Implantation eines Vagusnervstimulator- Systems (VNS)

Sprechstunden

Epilepsiechirurgische Sprechstunde

Operative Aufklärungsgespräche für Patienten mit medikamentös nicht therapierbarer Epilepsie. Allgemeine Sprechstunde

Zeiten

nach telefonischer Vereinbarung

Ort

Kopfkliniken
Schwabachanlage 6

Raum

262, Erdgeschoss

Terminvergabe

nur nach Absprache

Kontakt für Terminvergabe

Frau T. Stirnweiß
Telefon: 09131 85-34384

Hinweis

Bitte bringen Sie aktuelle sowie eventuell vorhandene Vorbefunde, aktuelle MRT-Bilder (nicht älter als max. vier Wochen), Ihren Medikamentenplan, Versichertenkarte und einen Überweisungsschein für die Neurochirurgie mit.

Aktuell wird die Sprechstunde nach telefonischer Vereinbarung angeboten. In der epilepsiechirurgischen Sprechstunde finden hauptsächlich operative Aufklärungsgespräche für schon vorgesehene Patienten mit medikamentös nicht therapierbarer Epilepsie statt. Vor diesem Aufklärungsgespräch fand schon eine aufwendige Abklärung mittels MRT-Bildgebung, Neuropsychologie, EEG und Video- EEG-Monitoring im Epilepsiezentrum der Neurologischen Klinik statt. Dabei stellte sich die Möglichkeit einer Operation heraus.

Noch nicht im Epilepsiezentrum in Behandlung stehende Patienten sollten vor dem Gespräch in der Epilepsiechirurgischen Sprechstunde einen Termin im EZ über Frau S. Trapper (Tel.: 09131 85-34547) zur Abklärung vereinbaren, ob für die bestehende Epilepsieform eine Operation in Frage kommt.

Um eine optimale Operationsaufklärung durchführen zu können, bitten wir Sie neben Ihrer Krankenversicherungskarte und der Überweisung folgende Befunde mitzubringen:

  • Arztbriefe aus dem Epilepsiezentrum
  • MRT Bilder, die auswärts durchgeführt wurden
  • Angehörige, mit denen Sie sich bezüglich der Operation beraten wollen


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Ansprechpartner
PD Dr. med. Sebastian Brandner
Visitenkarte
Dr. Anna Maslarova
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