Epilepsiechirurgische Sprechstunde

Es besteht eine enge Kooperation zwischen der Neurochirurgischen Klinik und dem Epilepsiezentrum Erlangen (EZ) an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Seit der Zertifizierung als Epilepsiezentrum der höchsten Versorgungsstufe (Grad IV) Anfang der 90er Jahre liegen an der Neurochirurgischen Klinik umfangreiche Erfahrungen mit sämtlichen operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit therapieresistenter Epilepsie vor.

Diese beinhalten unter anderem:

  • Mikrochirurgische Entfernung definierter, epilepsieauslösender Hirnareale, z.B. eines Hirnlappens (meist des Schläfenlappens) oder selektive Entfernung kleinerer anfallsauslösender Hirnareale wie z.B. im Rahmen der Amygdalo-Hippocampektomie
  • Durchtrennung der Verbindungen zwischen den beiden Hirnhälften („Callosotomie“) bis hin zur Durchtrennung der Leitungsbahnen einer ganzen Hirnhälfte („Hemisphärotomie“) oder von eloquenter Hirnareale („Multiplesubpiale Transsektionen“)
  • Mikrochirurgische Entfernung von anfallsauslösenden Hirnarealen in der Nähe von eloquenten, d.h. funktionell relevanten Bereichen (z.B. Bewegungszentrum, Sprachzentrum, Gedächtniszentrum, Sprach– und Sehbahn) unter Verwendung der Neuronavigation und intraoperativer MRT-Bildgebung
  • Resektionen von epilepsie assoziierter Läsionen (Tumoren, Narben, Kavernomen, Missbildungen) – „Läsionektomien“ mit Neuronavigation und intraoperativer MRT-Bildgebung
  • Rahmenlos- stereotaktische Implantation von Tiefenelektroden, Streifenelektroden oder Elektrodenplatten
  • Implantation eines Vagusnervstimulator- Systems (VNS)

Sprechstunden

Spezialsprechstunde

Operative Aufklärungsgespräche für Patientinnen und Patienten mit medikamentös nicht therapierbarer Epilepsie.

Zeiten
nur nach Vereinbarung

Kopfkliniken
Schwabachanlage 6
91054 Erlangen

Raum
262, Erdgeschoss

Kontakt für Terminvergabe
Terminvergabe nur nach Absprache

Telefon: 09131 85-34547
E-Mail: nc-termin(at)uk-erlangen.de

 

Weitere Informationen