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Nach initialer Schädigung des Gehirns, beispielsweise durch ein Schädel-Hirn Trauma im Rahmen einens Unfalls oder einer ausgeprägten Subarachnoidalblutung, ist es im weiteren Verlauf die Aufgabe der modernen neurochirurgischen Intensivmedizin neben dem meist pathologisch erhöhtem Hirndruck (ICP), eine unter diesen Bedingungen ebenfalls alterierte zerebrale Blutversorgung (CPP), und damit die Bereitstellung des Substrats Sauerstoff zu überwachen, um weitere sekundäre Schädigungen des Gehirns durch Sauerstoffmangelzustände (Hypoxie) frühzeitig zu erkennen und ein therapeutisches Eingreifen zu ermöglichen. Man spricht vom Monitoring der zerebralen Makro- und Mikrozirkulation.
Auf der neurochirurgischen Intensivstation der Erlangener Universitätsklinik besteht die Möglichkeit im Rahmen des multimodalen Monitorings folgende zerebrovaskuläre Parameter zu erfassen:
- EKG, Blutdruck (ABP) und Hirndruck (ICP)
- Sauerstoff- bzw. Kohlendioxidspanung im Hirnparenchym (pO2 und pCO2)
- Säure-Basis-Status (pH) im Hirngewebe
- Blutflußgeschwindigkeit der A. cerebri media
- Sauerstoffsättigung im Bulbus der Vena jugularis (SjO2)
- kortikale Mikrozirkulation



